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Smart #2 Analyse: 300 km Reichweite auf Kosten der Praktikabilität?

Smart plant für das Jahr 2026 eine strategische Rückkehr zu seinen Ursprüngen als Hersteller eines ultrakompakten, urbanen Zweisitzers. Die ersten veröffentlichten Spezifikationen des designierten Smart #2 werfen jedoch bereits jetzt fundamentale Fragen zur Marktpositionierung und Direkt auf. Mit einer anvisierten Batteriekapazität von rund 36 kWh, einer WLTP-Reichweite von 300 Kilometern und einem Zielpreis von unter 22.500 Euro direkt der Zweisitzer klar im aufstrebenden Segment der erschwinglichen Elektrofahrzeuge. Die Neuentwicklung, die auf der eigenständigen „Electric Compact Architecture“ (ECA) basiert, soll die Markenikone für das elektrische Zeitalter neu definieren. Eine detaillierte Analyse der vorliegenden technischen Daten offenbart jedoch erhebliche Kompromisse, die über den Erfolg oder Misserfolg auf dem anspruchsvollen deutschen Markt im Jahr 2026 entscheiden werden. Insbesondere die spekulierte, drastische Reduzierung des Kofferraumvolumens und die noch ungeklärte Ladeperformance unter winterlichen Bedingungen könnten sich als erhebliche Hürden für die Akzeptanz bei der anvisierten Zielgruppe erweisen.

Ein futuristisches Smart-Elektroauto in der Stadt
Smart #2

Während die Eckdaten auf dem Papier zunächst überzeugen – eine Motorleistung von 60 kW (82 PS), eine DC-Ladezeit von 10 auf 80 Prozent in unter 20 Minuten und der Einsatz einer robusten LFP-Batterie – droht der Smart #2 an den praktischen Anforderungen des Alltags zu scheitern. Die zentrale Frage für potenzielle Käufer wird nicht nur sein, ob 300 Kilometer Reichweite für den urbanen Raum ausreichen, sondern vielmehr, ob ein Fahrzeug mit einem spekulierten Kofferraumvolumen von nur 80 Litern überhaupt noch als vollwertiges Transportmittel für den Stadtverkehr gelten kann. Smart läuft Gefahr, mit diesem konzeptionellen Spagat die ursprüngliche Kernkompetenz des Vorgängers – seine überraschende Praktikabilität auf kleinstem Raum – aufzugeben. Angesichts der erstarkenden Konkurrenz im Segment der kleinen Elektrofahrzeuge muss der #2 im Jahr 2026 mehr bieten als nur einen attraktiven Einstiegspreis, um sich nachhaltig zu etablieren.

Smart #2 auf einer Stadtstraße
Smart #2

Hintergründe der Neuausrichtung: Die ECA-Plattform und der LFP-Fokus

Die technische Grundlage des Smart #2 stellt eine signifikante strategische Weichenstellung dar. Anstatt auf einen bestehenden Konzernbaukasten von Geely wie die SEA-Plattform der größeren Modelle #1, #3 oder des kommenden SMART #5 zurückzugreifen, hat das Joint Venture in die Entwicklung der „Electric Compact Architecture“ (ECA) investiert. Diese Plattform ist eine dedizierte Eigenentwicklung, die exakt auf die Anforderungen eines ultrakompakten Zweisitzers zugeschnitten wurde. Ein bemerkenswertes technisches Detail, das in dieser Fahrzeug- und Preisklasse eine absolute Ausnahme darstellt, ist die Implementierung einer aufwendigen Fünflenker-Hinterachse mit Einzelradaufhängung. Diese Konstruktion verspricht ein erheblich höheres Niveau an Fahrkomfort und Fahrstabilität, insbesondere bei kurzen Radständen, im Vergleich zur simplen und kostengünstigeren De-Dion-Achse des direkten Vorgängers, des Smart EQ Fortwo (Baureihe 453). Diese Investition in das Fahrwerk unterstreicht den Anspruch, trotz des angestrebten Preispunktes keine Abstriche bei der Fahrdynamik zu machen und den Komfort auf ein für dieses Segment neues Niveau zu heben.

Ein weiterer zentraler Baustein der neuen Strategie ist die konsequente Umstellung der Batterietechnologie. Der Smart #2 wird auf Lithium-Eisenphosphat-Zellen (LFP) des Herstellers CATL setzen. Diese Entscheidung hat weitreichende Konsequenzen für Kosten, Langlebigkeit und Performance. Die Vorteile dieser Chemie sind evident:

    • Kosteneffizienz: LFP-Zellen kommen ohne die teuren und ethisch problematischen Rohstoffe Kobalt und Nickel aus, was die Produktionskosten signifikant senkt und den aggressiven Zielpreis erst ermöglicht.
    • Langlebigkeit: Sie weisen eine deutlich höhere Zyklenfestigkeit auf und degradieren langsamer, was eine längere Lebensdauer der Batterie verspricht.
    • Robustheit im Alltag: LFP-Akkus tolerieren regelmäßiges Laden auf 100 Prozent State of Charge (SoC) wesentlich besser als die in teureren Fahrzeugen verbreiteten NMC-Akkus (Nickel-Mangan-Cobalt). Für ein Stadtauto, das häufig an der heimischen Wallbox oder am Arbeitsplatz vollgeladen wird, ist dies ein handfester praktischer Vorteil.

Gleichzeitig bringt die LFP-Chemie bekannte Nachteile mit sich, die für den Betrieb in Mitteleuropa relevant sind. Dazu zählen eine geringere gravimetrische Energiedichte, was bei gleicher Kapazität zu einem höheren Gewicht führt, und eine ausgeprägte Empfindlichkeit gegenüber niedrigen Temperaturen. Letzteres beeinflusst sowohl die verfügbare Reichweite als auch die Ladeleistung im Winter direkt und erfordert ein intelligentes Thermomanagement.

Spezifikation
Smart #2 (Prognose 2026)
Smart EQ Fortwo (453, bis 2024)
Plattform
Electric Compact Architecture (ECA)
Edison-Plattform (Daimler/Renault)
Länge
ca. 2,75 – 2,79 m
2,70 m
Batterie (netto)
ca. 35,7 kWh (LFP)
17,6 kWh (NMC)
WLTP-Reichweite
ca. 300 km (Zielwert)
132 – 135 km
Antrieb / Leistung
Heckantrieb / ca. 60 kW (82 PS)
Heckantrieb / 60 kW (82 PS)
DC-Ladeleistung (Peak)
Unbekannt (Ziel: 10-80% < 20 min)
Keine DC-Ladung
AC-Ladeleistung
11 kW (vermutet)
4,6 kW (Serie) / 22 kW (Optional)
Kofferraumvolumen
ca. 80 Liter (spekulativ)
260 – 350 Liter
Hinterachse
Fünflenker-Einzelradaufhängung
De-Dion-Starrachse
Einstiegspreis (Ziel)
Unter 22.500 €
21.940 € (vor Förderungen)

Die 300-Kilometer-Frage: WLTP-Versprechen versus physikalische Realität im Winter

Die von Smart kommunizierte WLTP-Reichweite von rund 300 Kilometern ist ein zentrales Marketingversprechen und für ein Fahrzeug dieser Größe ein beachtlicher Wert, der die nominelle Nutzbarkeit im Vergleich zum Vorgänger mehr als verdoppelt. Potenzielle Käufer sollten sich jedoch bewusst sein, dass der WLTP-Zyklus ein normierter Labortest unter idealisierten Bedingungen ist, der die realen Verhältnisse auf deutschen Straßen, insbesondere im Winter, nur unzureichend abbildet. Bei einem geschätzten Leergewicht von über 1.130 Kilogramm und der Verwendung einer LFP-Batterie sind signifikante Reichweitenverluste bei Temperaturen unter 10 Grad Celsius physikalisch vorprogrammiert.

Die LFP-Chemie weist bei Kälte einen höheren Innenwiderstand auf, was zu einer geringeren abrufbaren Kapazität und einer reduzierten Effizienz des Gesamtsystems führt. Konservativ geschätzt, muss im deutschen Winterbetrieb mit einem realen Verbrauch von 18 bis 20 kWh pro 100 Kilometer gerechnet werden. Dieser Wert ergibt sich aus dem reinen Fahrverbrauch sowie dem Energiebedarf für essenzielle Nebenverbraucher wie Heizung, Licht und Scheibenwischer. Ausgehend von einer nutzbaren Nettokapazität von circa 35,7 kWh, schmilzt die tatsächliche Reichweite unter diesen Bedingungen auf unter 200 Kilometer. Für den reinen Stadtverkehr mag dies noch ausreichend sein, doch für Pendler mit längeren Strecken oder gelegentliche Überlandfahrten wird der Aktionsradius eng. Die Effektivität des Thermomanagementsystems wird somit zum entscheidenden Faktor. Ob der Smart #2 serienmäßig über eine Wärmepumpe und eine effektive Batterievorkonditionierung (sowohl für die Fahrt als auch für das DC-Laden) verfügen wird, ist eine der wichtigsten, aber bisher unbeantworteten Fragen. Ohne ein solches System verkommt das Reichweitenversprechen zu einer reinen Schönwetter-Angabe.

Analyse der Ladekurve: Das 20-Minuten-Rätsel und der AC-Lade-Rückschritt

Smart verspricht eine Ladezeit von 10 auf 80 Prozent State of Charge (SoC) in unter 20 Minuten. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen in diesem Zeitfenster rund 25 kWh Energie in die Batterie geladen werden. Dies entspricht einer durchschnittlichen Ladeleistung von etwa 75 kW über den gesamten Ladevorgang. Dieser Durchschnittswert allein sagt jedoch wenig über die Qualität der Ladekurve aus. Entscheidend für eine praxistaugliche Schnellladung ist, wie lange eine möglichst hohe Ladeleistung gehalten werden kann, bevor sie mit steigendem Füllstand einbricht. Der größere Bruder, der Smart #1, ist für seine exzellente Ladekurve bekannt, die lange einen Peak von über 150 kW hält. Ob die kleinere LFP-Batterie des Smart #2 eine ähnlich stabile, hohe Leistungskurve aufweisen kann, bleibt abzuwarten und hängt maßgeblich von der Zellchemie und dem Thermomanagement ab.

Wesentlich kritischer für die anvisierte Zielgruppe ist jedoch die ungeklärte Situation beim alltäglichen Wechselstromladen (AC). Während die DC-Schnellladefähigkeit für die Langstrecke relevant ist, entscheidet die Leistung des On-Board-Chargers über die Direkt für Nutzer ohne privaten Stellplatz. Der Vorgänger, Smart EQ Fortwo, bot optional einen in dieser Klasse seltenen und hochgeschätzten 22-kW-Bordlader an. Damit konnte der kleine Akku in unter einer Stunde an den weit verbreiteten öffentlichen AC-Ladesäulen vollständig geladen werden. Für den Smart #2 wird branchenintern nur noch mit einem standardmäßigen 11-kW-Lader gerechnet. Dies wäre ein klarer technischer Rückschritt und würde die Ladezeit an öffentlichen AC-Säulen auf über drei Stunden verlängern. Für „Laternenparker“, die auf die öffentliche Ladeinfrastruktur angewiesen sind, bedeutet dies eine massive Einschränkung der Flexibilität und einen gravierenden Nachteil gegenüber dem alten Modell.

Die kritischste Schwachstelle: Warum 80 Liter Kofferraumvolumen die Praktikabilität untergraben

Der wohl problematischste Wert, der bisher aus internen Kreisen durchgesickert ist, betrifft das Ladevolumen. Während der Vorgänger Smart Fortwo (453) mit einem für seine Außenmaße erstaunlich praktischen Kofferraum von 260 Litern (bis 350 Liter dachhoch beladen) überzeugte, in den problemlos zwei Getränkekisten oder der Wocheneinkauf passten, werden für den Smart #2 nur noch spekulative 80 Liter genannt. Sollte sich dieser Wert bewahrheiten, entspräche dies einer Reduzierung um fast 70 Prozent und wäre eine fundamentale Abkehr vom ursprünglichen Konzept der maximalen Raumnutzung. Ein Volumen von 80 Litern entspricht dem eines größeren Rucksacks oder eines Handgepäck-Trolleys. Eine handelsübliche Getränkekiste oder ein normaler Wocheneinkauf finden hier keinen Platz mehr. Zum Vergleich: Der direkte Konkurrent Fiat 500e bietet 185 Liter, ein Dacia Spring sogar 290 Liter.

Diese potenzielle Designentscheidung ist aus Nutzersicht kaum nachvollziehbar und untergräbt das Kernversprechen eines funktionalen Stadtautos. Ein Fahrzeug, das nicht einmal den grundlegenden Transportbedarf für eine Person im Alltag decken kann, verliert seine Daseinsberechtigung als primäres Fortbewegungsmittel in der Stadt und wird zu einem reinen Lifestyle-Objekt oder Zweit-Zweitwagen degradiert. Während die größeren Modelle wie der SMART #3 BRABUS oder der kommende SMART #5 Brabus auf Raum und Leistung setzen, scheint der #2 in eine Nische gedrängt zu werden, in der Praktikabilität eine untergeordnete Rolle spielt. Für viele loyale Smart-Fahrer, die über Jahrzehnte gerade die clevere Raumausnutzung des Originals schätzten, käme dies einer Entwertung der Marken-DNA gleich.

Kostenanalyse: Zwischen Kampfpreis und versteckten Einsparungen

Der angepeilte Einstiegspreis von unter 22.500 Euro ist eine klare Kampfansage und positioniert den Smart #2 direkt im wachsenden Wettbewerbsumfeld für Günstige Elektroautos bis 25.000 €. Modelle wie der Dacia Spring, der kommende Renault Twingo Electric oder der Citroën ë-C3 setzen Smart unter erheblichen Preisdruck. Im Marktumfeld von 2026 wird der Preis allein jedoch nicht mehr das ausschlaggebende Kaufargument sein. Interessenten werden genau abwägen müssen, welche Kompromisse sie für diesen Preis eingehen. Der potenziell drastisch reduzierte Nutzwert durch den kleinen Kofferraum ist dabei ein erheblicher Faktor in der Gesamtrechnung.

Ein oft übersehener, aber finanziell relevanter Aspekt der Total Cost of Ownership (TCO) sind die laufenden Kosten, insbesondere die Versicherungseinstufung. Hier lässt sich eine fundierte und positive Prognose abgeben. Der Vorgänger, der Smart EQ Fortwo (HSN: 2222, TSN: ADL), ist mit einer Haftpflicht-Typklasse 13 als extrem günstig in der Versicherung eingestuft. Aufgrund der vergleichbaren Fahrzeugklasse und der identischen Motorleistung von 60 kW ist es sehr wahrscheinlich, dass der neue Smart #2 ebenfalls eine sehr vorteilhafte Einstufung in den Typklassen 12 bis 14 erhalten wird. Dies ist ein valides Argument für die Gesamtkostenrechnung und ein Punkt, den Smart im Marketing aktiv nutzen sollte. Konkrete Leasingraten oder Details zu Ausstattungslinien sind bisher jedoch nicht bekannt, was eine vollständige Kostenbewertung zum aktuellen Zeitpunkt erschwert.

Qualitäts-Vorschau: Lehren aus dem KBA-Rückruf der Schwestermodelle #1 und #3

Da der Smart #2 noch nicht auf dem Markt ist, existieren naturgemäß keine direkten Mängelberichte. Ein Blick auf die jüngere Historie des Smart-Geely-Joint-Ventures liefert jedoch wichtige Hinweise auf potenzielle Herausforderungen in der Anlaufphase. Für die Schwestermodelle Smart #1 und #3 wurde im Januar 2025 ein offizieller Rückruf durch das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) initiiert. Grund war ein Problem mit dem Gurtschloss des mittleren hinteren Sitzes. Auch wenn der zweisitzige #2 dieses spezifische Bauteil nicht aufweisen wird, lenkt der Vorfall die Aufmerksamkeit auf die Qualitätssicherungsprozesse im neuen Unternehmensverbund während einer Phase rapider Expansion.

Die schnelle Skalierung der Modellpalette von null auf mehrere Baureihen innerhalb kürzester Zeit stellt jeden Hersteller vor immense Herausforderungen. Während neue Akteure wie VinFast mit eigenen Flotten den Markteintritt wagen, wie der Start von VinFast Green SM, der direkte Taxidienst, feierte sein Debüt in Europa., muss Smart beweisen, dass die Fertigungs- und Softwarequalität bei dieser Expansion Schritt halten kann. Potenzielle Käufer des #2 sollten daher in den ersten Produktionsmonaten eine erhöhte Sensibilität für Aspekte wie Verarbeitungsqualität, Passgenauigkeit und insbesondere die Softwarestabilität an den Tag legen. Die Erfahrungen mit den größeren Modellen haben gezeigt, dass gerade die Software zu Beginn nicht immer fehlerfrei funktionierte. Es bleibt zu hoffen, dass die neue ECA-Plattform von den bisherigen Erfahrungen profitiert und einen reiferen Produktstart ermöglicht.

Fazit und Markteinordnung: Ist der Smart #2 noch ein echter Smart?

Der Smart #2 steht an einem entscheidenden Punkt seiner Entwicklung. Das Grundkonzept, einen erschwinglichen, agilen und reichweitenstarken elektrischen Zweisitzer für die Stadt anzubieten, ist marktgerecht und bedient eine wachsende Nachfrage. Die technische Basis mit der aufwendigen Fünflenker-Hinterachse und der robusten LFP-Batterie verspricht eine solide Grundlage. Der anvisierte Preis unter 22.500 Euro und die prognostizierten niedrigen Versicherungskosten machen ihn finanziell attraktiv. Dennoch wird der Erfolg des Fahrzeugs davon abhängen, wie Smart die offensichtlichen Zielkonflikte auflöst.

Die Summe der positiven Aspekte wird von zwei fundamentalen Design-Entscheidungen überschattet, die als kritische Schwachstellen zu bewerten sind. Die spekulierte Reduzierung des Kofferraumvolumens auf nur 80 Liter wäre ein Ausschlusskriterium für jeden Nutzer, der das Fahrzeug als einzigen urbanen Alltagsbegleiter einsetzen möchte. Sie beraubt den Smart seiner historischen Kernkompetenz. Gleichzeitig wäre der wahrscheinliche Verzicht auf einen optionalen 22-kW-AC-Lader ein technischer Rückschritt, der die Flexibilität für die wichtige Nutzergruppe der „Laternenparker“ massiv einschränkt. Smart scheint für eine hohe WLTP-Reichweite und einen niedrigen Einstiegspreis die Attribute geopfert zu haben, die die Marke einst definierten: maximale Praktikabilität auf minimalem Raum. In seiner aktuell skizzierten Form läuft der Smart #2 Gefahr, kein cleverer Alltagshelfer mehr zu sein, sondern ein Nischenprodukt für eine sehr spitze Zielgruppe, das die Erwartungen vieler loyaler Anhänger der Marke enttäuschen könnte.

Jurij Senkewitsch

Fachautor für Elektromobilität bei EvAutos25. Er spezialisiert sich auf Elektroautos, Batterietechnologien und Ladeinfrastruktur sowie auf die Analyse des deutschen und europäischen E-Auto-Marktes.

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